Multifunktionshalle Minden - Die wichtigen Hinweise von Konzert-Veranstalter Hans Stratmann werden ignoriert und ausgeblendet

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Minden 7.7.2018 - Nachdem 2014 Kreistagsmitglied Matthias Beier (UB-UWG) in die Richtung einer Neubau-Chance am Bahnhof Minden/Westfalen lenkte, konnte er dieses Thema auch zur Bürgermeisterwahl bekannt machen. Bürgermeister wurde allerdings durch massive Hilfe vom "Mindener Tageblatt" ein Michael Jäcke (SPD). Nach vier Jahren der Geheimniskrämerei und des Versteckspiels um dieses wichtigste Projekt gab es am 1.7.2018 zum ersten Mal eine halbwegs öffentliche Veranstaltung.

Der wichtigste Redner und Informationsgeber war Konzert-Veranstalter Hans Stratmann! Seine Empfehlungen für Minden müssten am Anfang aller Überlegungen stehen! Aber sämtliche wichtigen Hinweise von Hans Stratmann werden vom "Mindener Tageblatt" ignoriert und ausgeblendet. In den MT-Berichten kommt es nicht vor. Die MT-Leser werden wiedereinmal falsch informiert.


Hier die Hinweise von Konzert-Veranstalter Hans Stratmann vor Mindener Publikum am 1.7.2018:

Stratmann-Hinweis-1: Es ist gut, wenn man in Minden diskutiert. Beispiele wo nach einem Liga-Aufstieg ohne Diskussion eine 5000-Sitzplätze-Arena gebaut wurde, ergaben oft kein optimales Ergebnis.
(Anmerkung: Dass hier der selbe Negativ-Ablauf vorliegt, womit Minden ins Desaster getrieben wird, konnte er nicht wissen. Wir haben also in diesem Sinne keinen positiven Effekt, denn Landrat Niermann und Bürgermeister Jäcke liessen Workshops, Bürgermitwirkung und Öffentlichkeitsdiskussion nicht zu.)

Stratmann-Hinweis-2: Minden benötigt auch wieder die Hallen-Mittelgröße um 1000 Sitzplätze.
(Anmerkung: Das von Landrat Dr Ralf Niermann (SPD) und Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) durch zu boxen versuchte Baumodell Multihalle wäre demnach zu hinterfragen, ob es überhaupt klug und richtig ist. Es ist extrem falsch! Denn die Alternative "Arena+Zusatzhallen" können die vielen Termine besser bedienen. Während "Alles-in-einer-Halle" zur Termin-Katastrophe führt. Da sogar der Konzert-Veranstalter Stratmann die zweite Halle empfiehlt, warum hört man nicht darauf?)

Stratmann-Hinweis-3: Die abgerissene Doppelaula war gut nutzbar. Die dann stillgelegte Stadthalle der Obermarktpassage war weniger geeignet.
(Anmerkung: Dies bedeutet, dass eine Stadthalle sehr unterschiedlich in ihrer Bauart sein kann. Die ausführlichen Erläuterungen von Herrn Stratmann machten dies deutlich. Wir haben die Chance, unbrauchbare Hallen zu vermeiden.)

Stratmann-Hinweis-4: In eine große Arena könnte er pro Jahr 12 Veranstaltungen beisteuern.
(Anmerkung: Wir sollten Herrn Stratmann dankbar sein, dass er fair gegenüber dem Mindener Publikum ist.)

Stratmann-Hinweis-5: Die großen Stars wollen nur in Großstädten auftreten. Einmal pro Jahr kann Minden einen besonders namhaften Auftritt haben. Dazu erläuterte Stratmann, dass wenn in Hannover keine Halle frei ist, wenn in Bielefeld keine Halle frei ist, folglich Minden ein Ausweich und Lückenfüller sein kann.
(Anmerkung: Logischerweise muss die dritte Bedingung, WENN MINDEN DANN FREI ist, sein! Die Niermann/Jäcke-Multihalle kann aber nahezu niemals frei sein. Damit wird niemals ein namhafter Aufritt nach Minden verlagert werden können! Nur mit einem Mehr-Hallen-Konzept können noch freie Tage im Terminplaner sein!) ****) NOTIZ

Stratmann-Hinweis-6: Allen Gutachtern gab Konzert-Veranstalter Hans Stratmann jedesmal auch seinen besonderen Hinweis mit, dass Minden neben einer großen Arena auch eine Hallen-Mittelgröße, wie eine Stadthalle um 1000 Plätze, wieder haben müsse! Dies fehle nämlich, sei aber ganz wichtig.
(Anmerkung: Dies erläuterte er zusätzlich nach einem persönlichen Gespräch. Wenn man dies nun weiss, dann muss es den Gutachtern offenbar verboten worden sein, in die Richtung eines Mehr-Hallen-Konzeptes auch nur geringste Hinweise zu geben.)

Auch kein Wort der Erwähnung findet Iris Niermeyer als Vorsitzende der Landfrauen Kreisverband Minden-Lübbecke, die durchgängig für den Bedarf einer Hallen-Mittelgröße, nämlich Stadthalle, argumentierte. Das Mindener Tageblatt verschweigt es!

Alle Vertreter der kleinen Parteien (Grüne, Mindener Initiative, Linke, AfD, FDP, Pirat, Bürgerbündnis und weitere Fraktionslose) stufen das von Landrat Dr Ralf Niermann (SPD) und Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) durchzuboxen versuchte "Baumodell Multihalle" als untragbar und extrem ungünstig bezüglich Kosten und fehlenden Potentials ein.

Im diesem Stadtgespräch kommt die Ratsfrau Edith von Wrisberg zu Wort, welche die falsch geplante Multihalle kritiisiert. Diese muss vom Rat abgelehnt werden, sagt sie. Und danach kann es dann günstigere Baumodelle einer Halle geben. Die günstigeren Konzepte können insgesamt mehr aus dem Gelände machen als das ungünstige Modell Multihalle, sagt sie voraus. Das Mindener Tageblatt verschweigt alles!
(Das kann sie auch voraus sagen, da es das Konzept "Drei Hallen mit Portal / drei Bauphasen" von Matthias Beier gibt.)


Kein Abweichen vom ungünstigen Baumodell der "Niermann/Jäcke-Multihalle" in Sicht!

Das "MT-Stadtgespräch" folgte einem Drehbuch. Dies erzählte Lokal-Chefin Monika Jäger auch nebenbei, nämlich dass es nach Drehbuch ablaufe. Im Drehbuch jener "Journalisten" Monika Jäger (mob), Henning Wandel (hwa), Carsten Korfesmeyer (cko) stand offensichtlich drin, dass es keinen Bauplan-B geben soll. Das "Mindener Tageblatt" hilft also Niermann/Jäcke beim Durchboxen eines völlig ungeeigneten und überteuerten Baumodell Multihalle. Das ist wirklich ein Skandal!

Die demnach "journalistisch höchst und heilig" von Lokal-Chefin Monika Jäger vorgebrachte Gretchenfrage lautete: "Also was mich am meisten bewegt. Die Frage, die ich mir am meisten stelle. Warum kriegen Sie es nicht gerakt?"
Dass eine Frage vom Hühnerhof kaum dem wichtigsten Zukunfts-Projekt gerecht werden kann, scheint Frau Jäger kaum zu kümmern. Als Antwort redete Bürgermeister Michael Jäcke hin und her. Um dann zu sagen "Es kann auch sein, dass wir sagen, wir stemmen das. Wir machen das."

Damit steht wiedereinmal fest, dass Niermann/Jäcke ihr Baumodell immer noch durchboxen wollen.


****) NOTIZ
Es handelt sich bei dem Niermann/Jäcke-Baumodell "Multifunktionsarena" um eine in steter Fixierung - ohne Betrachtung anderer baulicher Konzepte - über mehrere Jahre undiskutierte aber hinter den Kulissen getroffene Auswahl. Obwohl durch Landrat Dr Ralf Niermann (SPD) und Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) vier Jahre lang Geheimniskrämerei und Versteckspiel betrieben wurde, hat Kreistagsabgeordneter Matthias Beier (UB-UWG) bei vielen Gelegenheiten immer wieder die Erfordernis von Zusatzhallen genannt. Drei teure - eigentlich fehlausgegebene - Gutachten über 500.000 EURO ergaben immer negativere Prognosen. Das Fehlen von Potential wurde zu einer großen Überschrift. Die Gutachter bangten aber um ihr Honorar, so dass sie wirklich klare Worte vermieden. Das Baumodell Multihalle ist ein Krepierer, da man alle 100 Freitage/Samstage im Jahreskalender sofort voll belegt haben wird. Schon sofort kann man 30 Aufbautage und 20 kommunale Termine abziehen. Nach Einbuchung einiger Events bleibt dann nur ein kleiner Rest unbelegter Tage. Dass "Alles-in-einer-Halle" somit stattfinden soll, ist der Hemmschuh und der Deckel, somit ist es das Fehlen von Potential.
Dazu kann die 35-Millionen-Euro-Multihalle durch bauliche Kompliziertheit und durch betriebliche Tücken auch durchaus zum Mindener "Flughafen Berlin-Brandenburg" werden. Landrat Dr Ralf Niermann (SPD) hat noch nie verraten, welcherlei Dinge er damals unter MP Matthias Platzeck (SPD) gemacht hat.
In ein falsches Konzept würde auch die sponsernde Wirtschaft dann mit hineingerissen. Darum verteilte Kreistagsmitglied Matthias Beier (UB-UWG) seit 2016 immer wieder Rundschreiben, um günstigere Baumodelle vorzuschlagen. Vermutlich konnte sich die Wirtschaft aber dem Druck von Niermann/Jäcke, den diese in Richtung "ihres" Baumodelles ausübten, nicht erwehren.
Darum wäre ein Neuanfang der Planung zu fordern, bei welchem Niermann/Jäcke besser ganz aussenvor bleiben. Deren angerichteter Schaden ist bereits groß. Der Kreis Minden-Lübbecke und die Stadt Minden können sich kein Fehlplanungs-Desaster leisten! Die höchst fraglichen Hintergünde - deren Fixierung und Verbandelung mit "ihrem" Modell Multihalle - müssen aufgeklärt werden, denn sachlich begründbar war das Niermann/Jäcke-Baumodell zu keiner Zeit.

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