Mindener Tageblatt manipulierte die Bürgermeisterwahl

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Bericht von Matthias Beier

Phase 1

Als gerade die Namen der vier Bürgermeister-Kandidaten bekannt waren, da stand bereits der erste Diskussionsabend der IHK an.
- Michael Jäcke (SPD): Er brachte keine nennenswerte Idee (außer dass man seiner Meinung das Glacis auch als Parkfläche ****) NOTIZ-01 nehmen könne). Sein schwungvoller Spruch, dass Wirtschaft auch mit SPD ginge, wurde applaudiert.
- Matthias Beier (UB-UWG): Wie das Mindener Tageblatt unfair schrieb, so war es nicht. Ein einfacher Satz "Ich möchte mich bedanken, dass ich heute hier sein kann." kam übrigens keinem anderen Kandidaten in den Sinn. Auch gleich zu Beginn der Rede kommt ein Info, dass er gerade vom Ausschuss Bauen/Energie/Umwelt/Verkehr des Kreises kommt. Sein initiiertes Projekt einer Großveranstaltungshalle am Hauptbahnhof Minden sei bedenklicherweise kein Thema der Sitzung gewesen. Sie und wir sollten uns Sorgen machen. Denn wenngleich das Projekt für Minden riesige Chancen bringt, so sind in den Kreisgremien nämlich immer nur wenige Mindener. Auch berichtet er, wie er den Sozialticket-Beschluss in die Kreisgremien brachte, was als kreisweite Fahrkarte (und sogar innerhalb zweier Kreise) deutlich mehr Sinn machen wird. Er stellt auch die These auf, dass sich Minden mehr als Kreisstadt sehen sollte.
- Ulrich Stadtmann (CDU): Er überrascht mit einer ganz kräftig vorgetragenen Forderung, nämlich dass Minden Großstadt werden soll. Man solle Minden und Porta Westfalica zusammen tun, dann wäre die 100.000 Einwohner-Marke für die Großstadt-Größe erreicht. ****) NOTIZ-02 So könne Minden die Zahlung der Kreisabgaben beenden. Stadtmann offeriert auch die Möglichkeit, dass Minden im Kreis verbleiben könnte, aber in dem Fall von Großstadt-Größe seine Abgaben runter handeln könne.
- Jürgen Schnake (parteilos): In der Reihenfolge der Redner zwar Letzter, so bringt Schnake auch seine Idee, es könne Minden aus dem Kreis austreten. Er meint, dass dieser Schritt nötig sei, weil der Kreis die Entwicklung und die Chancen der Stadt Minden behindern und schmälern würde.

Zur IHK-Veranstaltung waren drei Reporter und über 100 Zuhörer anwesend. Während Minden-Kurier und octobernews.de insbesondere auch über die tollkühnen Worte des CDU-Kandidaten Ulrich Stadtmann berichteten ("..liess aufhorchen.." und "..lehnte sich weit aus dem Fenster.."), verschweigt das MindenerTageblatt dieses konsequent. Dabei textet das MT eine riesige Seite, worin Jäcke und Stadtmann immer wieder mit dem Wort "Favoriten" umsponnen werden. Plump und frech wird das Wort "Aussenseiter" zur Abwertung anderer verwendet. Von den inhaltlichen Vorschlägen der Kandidaten erfahren die Leser nahezu nichts. Dazu schreibt MT-Redakteur Henning Wandel oberschlau, dass Inhalte gar nicht wichtig seien. Höchst seltsam! So erklärt man also den Lesern, warum ein Mindener Tageblatt hier Inhalte verschweigt?!

In den sozialen Netzwerken ruft umgehend die CDU dem MT ein großes Lob und größten Dank zu. Höchst seltsam! Es erscheint dann ein weiterer großer MT-Bericht, worin Kandidaten mit Vorschlägen "Minden könne aus dem Kreis austreten" als unwissende, unqualifizierte, völlig daneben liegende Leute degradiert werden. Namentlich genannt wird hierfür Kandidat Jürgen Schnake, während zu den nahezu auf gleicher Höhe liegenden Ansichtem seitens Ulrich Stadtmann kein Wort erwähnt wird.

Muss sich nun die CDU dem MT gegenüber zu einem riesigen Dank schuldig sehen? Wie ein Schüler, der mit der Note 1 nach Hause kommt, weil ihm "dankenswerterweise" der Lehrer seine Fehler herausgelöscht hat? Wäre es sonst nur eine Note 6 gewesen? Ein solcher "Schüler" kann mit so einer Situation auch zusammenbrechen.

Die dahinter stehende böse MT-Machenschaft fand letztlich auch eine Erklärung, nämlich man wollte die teure ganzseitige CDU-Werbung und die teuren CDU-Werbebeilagen finanziell reinholen. Wäre dem CDU-Kandidaten zu früh ein Makel oder ein Flop untergekommen, so hätte die CDU ihre Werbeaufwendungen nämlich sogleich runterfahren können.
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Phase 2

Vom Kandidaten Matthias Beier UB-UWG ging dem Mindener Tageblatt dann wiederholt die Frage und Bitte zu, ob einmal eine Möglichkeit für ein klärendes Gespräch gefunden werden könnte. Da man nicht wissen kann, wie so Redakteure (vermutlich glauben sie ja dass sie Götter sind, wenigstens Gottgleich sind) manchmal gestrickt sind, wurde die Bitte immer nur wiederholt. Als schliesslich die Frage zurück kam, um was es denn ginge, schrieb Beier wieder nur: "Ach das kann ich hier gerade nicht gut eintippen.. Da müsste man persönlich mal drüber reden..". Als nach einiger Zeit die klare Reaktion kam, nämlich eine Antwort dass das Mindener Tageblatt kein Gespräch gestatten will, da begann dann die Überlegung, wie man mit einer derart "bösen unwahrheitlichen" Zeitungsredaktion weiter umgehen soll.

In dieser Situation entstand das Info-Blatt "Darf das Mindener Tageblatt bestimmen wollen, wer Bürgermeister werden soll?" welches 2.000 mal in Minden verteilt wurde. In dem Info ist nachlesbar, wie seitens des Mindener Tageblatt die Kandidaten-Präsentation extrem verzerrt worden war. In dem Info wurde aber ganz bewusst der MT-Reporter Henning Wandel nicht namentlich benannt. Denn die massive Falschdarstellung schien dem MT-Reporter Henning Wandel ganz offensichtlich durch den MT-Chefredakteur Christoph Pepper aufgetragen worden zu sein. Denn Wandel formulierte einleitend zu seinem manipulierten Kandidaten-Bericht, dass es darum ginge, den neuen CDU-Kandidaten zu bewerten, ob er ebenbürtig mit dem SPD-Kandidaten mithalten könne. Zuvor hatte bereits die neue Lokal-Chefredakteurin Monika Jäger den neuen CDU-Kandidaten Ulrich Stadtmann als Glücksfall-Kandidaten bezeichnet, nachdem der zuvor nominiere Dr Rolf Körber urplötzlich seinen Ausfall und Rückzug bekannt gegeben hatte.

Das verteilte Info "Darf das Mindener Tageblatt bestimmen wollen, wer Bürgermeister werden soll?" war weder unfreundlich noch unverständlich. Es war sehr verständlich! Auch die Wahrnehmung der anwesenden Reporter war schliesslich eindeutig gewesen. Zwei Publikationen, die allerdings an den Beachtungsgrad des MT nicht heranreichen, schrieben korrekt. Das MT hatte dagegen extrem verzerrt und manipulativ berichtet. Die Wahrnehmung der Kandidaten und des Publikums war ebenfalls korrekt. So konterte SPD-Kandidat Jäcke auf die unglaublichen Vorschläge Stadtmanns "Herr Stadtmann, da bauen Sie aber Lüftschlösser, sowas geht überhaupt nicht.". Kandidat Jürgen Schnake, der übrigens jemand ist der immer taktiert und dem Wahrheit nicht sonderlich wichtig ist, schrieb in seinem Blog (sinngemäss): "Mein Vorschlag, es sollte Minden aus dem Kreis austreten, kann gar nicht so schlecht und verkehrt sein, wie es das MT darstellt. Schliesslich hatte Stadtmanns Bewerbungsrede denselben Punkt auch, wozu dieser jedoch nicht kritisiert wurde".
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Phase 3

Diese "Phase 3" hätte es eigentlich gar nicht geben dürfen. Das "Mindener Tageblatt" hätte nämlich genügend Zeit dazu gehabt, um auf einen journalistisch tragbaren Weg zu kommen. Das MT wählte aber einen anderen Weg, nämlich den der großseitigen Diffamierung gegen den Bürgermeister-Kandidaten Matthias Beier (UB-UWG), um nichts an der "Wahlbetrugs-Darbietung" des MT korrigieren und ändern zu müssen.

Der Ablauf war folgendermaßen:

Gegen nachmittag sandte Lokal-Chefredakteurin Monika Jäger eine Email "Herr Beier, wir haben da etwas gegen Sie gefunden. Wollen Sie das kommentieren, wollen Sie wohl nicht." (so ungefähr sinngemäss).
Nach wenigen Minuten antwortete Kandidat Matthias Beier "Ist sowas im Internet zu finden?" (so ungefähr sinngemäss).
Eine Stunde später kam die Antwort von MT-Chefredakteurin Monika Jäger "Ja".
Darauf schrieb Matthias Beier UB-UWG "Ich werde heute abend im Internet danach suchen. Da Sie eine Bewertung haben wollen, werde ich auch eine Kommentierung Ihnen zusenden." (so ungefähr sinngemäss).

Das Mindener Tageblatt hatte "sein jornalistisches erstes Verbrechen" (die extreme Falsch-Berichterstattung vom IHK-Abend) nun schon wochenlang verschleppt, aber es gab auch keine gesetzte Frist und es gab sogar noch sehr viel Zeit. Es gab bis zum Wahltermin tatsächlich noch soviel Zeit, dass sich die extreme Wählertäuschung des MT letztlich bei allen 80.000 Mindener Bürgern sehr gut und sehr wahrscheinlich herumsprechen würde.

Es gab auch keinen Grund, dass eine MT-Redaktion einen höchstwahrscheinlich "halbwahren" Diffamierungs-Text plötzlich Knall auf Fall drucken müsste. Meine an Lokal-Chefredakteurin Monika Jäger zugesicherte weitere Beantwortung wollte das MT aber jedoch nicht abwarten. Offenbar wusste man in der MT-Redaktion, dass aus dem bereits "vorgetexteten Diffamierungs-Text in Halbwahrheit" zuletzt nichts negativ Schreibbares und nichts negativ Verwertbares übrig bleiben würde. Gegen alle Regeln eines fairen Umgangs und einer korrekten (inhaltlichen) Wahlberichterstattung brachte das Mindener Tageblatt in windiger Eile am nächsten Tag einen riesigen Diffamierungs-Text gegen den Kandidaten Matthias Beier (UB-UWG).

Bereits der erste Satz war Unwahrheit "Das Internet vergisst nie!", denn es gab tatsächlich im Internet keine solche negative Fundstelle. Es können uralte Texte allenfalls noch in einer historischen Suchmaschine Alexa in Bruchstücken rausgeholt werden. Damit wird etwas nahezu 20 Jahre zurückliegendes aber oft nicht mehr verständlich, da man Fundstellen und Gegen-Fundstellen nicht mehr wiederfinden kann. Man kann also in Alexa nur fetzenweise findbare Behauptungen nicht mehr verstehen, da man die zugehörigen Gegen-Behauptungen nicht in einer Such-Auflistung zusammen erhalten kann. Vor 20 Jahren war allerdings bereits der Chefredakteur Christoph Pepper der Kommandeur des MT. Der langwierige Lokal-Chefredakteur Hans-Jürgen Amtage, der kürzlich beim MT rausflog, war der journalistische Panzer und der journalistische Türsteher. Damals trieb in Minden ein bizarrer "Erfinder" nahezu alle Behörden und Geheimdienste zur Verzweifelung. Wer mit diesem Herrn einmal eine geschäftliche Verbindung einging, der wurde danach frech von diesem "Mindener" im Internet angefeindet und verunglimpft. Darum gab es auch Seiten dagegen, wie "Ein Erfinder kommt zu Wort". Es stellte sich auch heraus, dass dieser Herr eine persönliche Connection mit MT-Chefredakteuren pflegte. Es war offenbar zwischen diesen ein Band einer kleinen klerikalen Gruppe vorhanden. Von verschiedenen Betroffenen, die von dem besagten betrugs-eifrigen Erfinder betrogen worden waren, kam der Wunsch, es möge das MT einmal etwas warnend über den Herrn berichten. Der immer währende Betrug ging bereits durch alle Ebenen, wie Hauskauf-Betrug, Wohnungs-Mietbetrug, Leasingfahrzeug-Betrug. Im Internet bastelte dieser unerschrockene Betrüger jedoch freche Diffamierungen gegen andere. Dazu musste man leider feststellen, dass die MT-Redaktion diesen schützte und protektionierte. Matthias Beier "Wir haben aber zu diesem Thema niemals Formulierungen gegen das MT gestellt. Natürlich hätte man schon vor 20 Jahren fordern müssen, dass eine Verleger/Unternehmer-Familie solche Redakteure nicht halten darf, die auf der Seite eines im Internet wütenden Betrügers agieren." Es war letztlich sogar so, dass eine Interessensgruppe von Geschädigten eine zu bezahlende Warnanzeige schalten wollte, was jedoch das MT wiederum verweigerte.

Nun kam neuerdings von der neuen Lokal-Chefredakteurin Jäger eine Email, worin sie schreibt, dass sie immer wieder erstaunt und entsetzt sei, dass man wohl keine gute Meinung vom Mindener Tageblatt habe. Ja, die Erkenntnis ist leider zu spät! In Minden gibt es nahezu niemanden, der eine gute Meinung vom Mindener Tageblatt hat.

Auch bei der Kreisverwaltung wusste man vor 20 Jahren, dass der Spuk dieses unerschrockenen Betrügers ein besonders Problem war. Der damalige Kreisdirektor sagte mir: "Das flattert uns nahezu wöchentlich erneut auf den Tisch. Wir haben schon resigniert und wissen nichts zu machen." Dies in eine ganze Seite einer Tageszeitung zur Diffamierung in der Bürgermeisterwahl zu bringen, damit hat sich das Mindener Tageblatt vollständig disqualifiziert. Ob dem Verleger langsam ein Licht aufgeht, dass er ungeeignete Chef-Redakteure über diese vielen Jahre beschäftigte?
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Phase 4

Inzwischen wussten alle politisch Interessierten, wie die Situation der Bürgermeisterwahl war. Der SPD-Kandidat Michael Jäcke war sehr ideenschwach. Der CDU-Kandidat Ulrich Stadtmann hatte schon ein blaues Auge, weil seine tollkühnen Wahlaussagen dass Minden Großstadt werden solle, sich munter herum erzählt hatten. Gegen den Kandidaten Matthias Beier UB-UWG hatte das Mindener Tageblatt eine derart böse ganzseitige Diffamierung gedruckt, dass dies ein Schock für alle war. Jeder wusste nun, was einem blüht, wenn man aus wichtigen Gründen das MT kritisiert. Nach dem Diffamierungs-Schock waren alle weiteren Wahlveranstaltungen völlig anders als zuvor. Den Anhängern von SPD und den Anhängern von CDU (wobei der CDU-Kandidat ein Nominierungs-Bündnis mit Grünen, FDP, PIRATEN und Bürger-Bündnis Minden hinter sich sah) war nicht mehr zu großem Applaus zumute. Die Stimmung war fortan sehr bedrückt. Alle waren vom Mindener Tageblatt vor den Kopf gestossen. Alle hatten fortan das Gefühl beim Mindener Tageblatt in der Falle zu sitzen. Lediglich der Kandidat Jürgen Schnake (parteilos) und sein immer wenige Minuten zeitversetzt (mit nochmals zusätzlicher Peinlichkeit) ihm huldigende "Blog-Troll" ****) NOTIZ-03 ergaben sich spöttisch.

Es schien auch beim Mindener Tageblatt eine Teilung in zwei Lager zu geben. Das eine Lager hatte bemerkt, dass vom Bürgermeister-Kandidaten Matthias Beier UB-UWG wichtige und nützliche Vorschläge kamen. Warum sollte man ihn dann diffamieren? Den bösen Kurs der Diffamierung zu gehen, war aber das offensichtliche Ziel des Chef-Redakteurs. Er munterte seine "Schreiber-Gehilfen" auf mit Worten wie "Beier droht jetzt nur, es kommt aber immer nichts hinterher" und somit forderte er seinen üblen Kurs weiter zu machen.
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Phase 5

Die vielen weiteren Verzerrungen und Diffamierungen des MT müsste man nochmal Punkt für Punkt durchgehen. Diese Phase macht das MT zu etwas, was den Namen "Zeitung" nicht verdient.
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Phase 6

Am Samstag vorm Wahlsonntag hat nun die CDU eine äußerst teure Ganzseiten-Wahlwerbung vorne im MT.

Zugleich wird CDU-Kandidat Ulrich Stadtmann auf den vordersten Seiten durch redaktionellen Text drastisch besudelt und beschmiert. Gleich im ersten Absatz schreibt das MT, dass es von Kandidat Stadtmann Plakate gäbe, die an die Geschichte erinnern, wie ein braver Bürger zum Kriminellen wurde. Ulrich Stadtmann ein Krimineller? Die Leser mussten entsetzt und schockiert sein. Da schreibt das MT weiter, dass ein Stadtmann-Plakat dem entspräche, wie ein böser Intrigant zum Amt des US-Präsidenten kandidieren wollte. Schreck! Alle diese gegen den CDU-Kandidaten Ulrich Stadtmann getexteten Worte haben keinen wirklichen inhaltlichen Bezug, sondern schreiben den Lesern allenfalls Panik und Entsetzen ins Gewissen. ****) NOTIZ-05

Nun ist jedem auch klar, welche Machenschaften das Mindener Tageblatt über die gesamten Monate der Bürgermeisterwahl betrieben hatte. Die von der CDU vorbestellte teure Ganzseiten-Werbung sollte einkassiert werden, wozu Kandidat Stadtmann redaktionell geschönt und hochgehalten wurde. Den allerheftigen Schlag zum fiesen Knock Out bewahrte die MT-Redaktion ganz gezielt für den allerletzten Tag auf. ****) NOTIZ-04

Für SPD-Leute scheint jener letzte Tag - Samstag vorm Wahlsonntag - wie ein Feiertag und Jubeltag gewesen zu sein. Die CDU ist degradiert, aber auch ausserstande sich zu beschweren. Am Rande und auch späterhin sagten einige von ihnen "Was sollten wir da nun machen. Das Mindener Tageblatt hat seine Macht ausgespielt.".

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****) NOTIZ-01
Wenn Sie dachten, dass von SPD-Kandidat Jäcke hiermit ein Vorschlag zur gelegentlichen Parkplatz-Knappheit angedacht war, dann haben Sie sich getäuscht. Jäcke meinte "Parkfläche" fürs Picknicken. Wenn also Mindener mit Luftmatratze oder Klappstuhl sich dahinbegeben wollten, so hätte Jäcke (sofern er Bürgermeister würde) diesen eine schöne "Parkfläche" dort bereitet. Für die Frage "Parkplätze" hatte ledigllich Kandidat Matthias Beier den Vorschlag, dass einige zusätzliche Reihen Parkplätze auf dem Simeonsplatz sinnvoll sein würden.

****) NOTIZ-02
Die Zuschauer der IHK-Wahlveranstaltung kamen dabei alle auf ihre Kosten. Sie wurden Zeuge wie ein neuer Spruch der Lokalpolitik entstanden war. Als nämlich Ulrich Stadtmann wegen seines tollkühnen Großstadt-Vorschlages etwas ins Schlingern geriet, legte er ein erstaunliches Argument nach "Ja, da habe ich auch schon mit dem Bürgermeister von Porta Westfalica drüber gesprochen!". Da drehten viele ihre Augen und wunderten sich. Nie im Leben hätte der in 2014 neu gewählte Bürgermeister von Porta Westfalica sein okey für ein Zusammenschmeißen von Minden und Porta Westfalica zur Großstadt geben können. Dieser Spruch wurde danach mehrfach imitiert. So sagte einige Wochen später Kandidat Jäcke "Auch ich habe schon mit dem Bürgermeister von Porta Westfalica gesprochen!", was natürlich für Heiterkeit sorgte. Auch Kandidat Matthias Beier (UB-UWG) kann sagen "Ich habe schon mit dem Bürgermeister von Porta Westfalica gesprochen" (denn er hat ihm ein Info über die Planung der Westfalen-Arena mitgegeben).

****) NOTIZ-03
Es wäre einmal interessant zu erfahren, ob der jedesmal wenige Minuten zeitversetzt schreibende "Blog-Troll" (der sich Elfen-Troll nannte) wirklich existierte oder ob es Schnake-2 war, der sich jedesmal selber lobte.

****) NOTIZ-04
Nun kann man die Frage stellen, ob Kandidat Stadtmann mit seinen tollkühnen Vorschlägen einer aus Minden und Porta Westfalica zusammengehenden Großstadt doch ohnehin die Wahl verloren hätte? Wenn das Mindener Tageblatt dessen wichtigste Wahlrede auch korrekt gebracht hätte? Aber aller Wahrscheinlichkeit wäre auch Kandidat Jäcke in Erklärungsnot gekommen, warum zwischen Kreis (mit SPD-Landrat) und Stadt (mit SPD-Bürgermeister) soviele Rechtsstreite und Probleme schwelen. Da hätte Stadtmann seine Diskussions-Strategie ausbauen können. Dann hätte aber auch sehr deutlich berichtet werden müssen, dass das von Kreistagsmitglied Matthias Beier (UB-UWG) initiierte Projekt Westfalen-Arena nunmal ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis und Stadt werden muss. Wenn die drei anderen Kandidaten jedoch zum Projekt und der Chance einer Großveranstaltungshalle entweder uninformiert oder sogar destruktiv agieren, warum wollten sie dann überhaupt Bürgermeister werden?

****) NOTIZ-05
Um dies für Aussenstehende, also ausserhalb von Minden befindliche Leser, nochmal verständlich werden zu lassen: Die der SPD hörige Stadtverwaltung forderte plötzlich, dass keine Wahlplakate in Fussgängerzone beziehungsweise City erlaubt sein sollten, obwohl dies in den Genehmigungen tatsächlich gar nicht so drin stand. Hierüber setzte sich CDU-Kandidat Ulrich Stadtmann hinweg, indem er statt "Stadtmann-Wahlplakate" nun "Stadtmann-Kunstplakate" in der City weiterhin präsentierte. Hingegen entfernte Kandiat Matthias Beier (UB-UWG) seine Plakate, obwohl es genaugenommen eine Rechtsverdrehung und Anti-Demokratie-Posse war. Die vielen Farbgestaltungen der Stadtmann-Plakate hätte ein "Mindener Tageblatt" jedoch nicht in Kategorien von Kriminellen und Intriganten setzen dürfen. Das anscheinend schlimmste Stadtmann-Kunstplakat war offenbar ein Wallpaper mit F.A.Z. während ja beim "Mindener Tageblatt" man ein "MT" im Hintergrund hätte haben wollen. Wer aber (in vermutlich nichtmal bewusster und selbst geplanter Aktion) dem MT in dieser Weise nur minimal an der Macht kratzt und frevelt, indem er ein Wallpaper mit F.A.Z. komponiert, der wurde dann auch vom MT abgestraft.

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Suchworte: Westfalen-Arena Minden, WestfalenArena Minden, Westfalen Arena Minden


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