Info für Projektpartner Veranstaltungs und Kongress-Arena Minden-Lübbecke / Westfalen-Arena

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Am 5.7.2016 gab die Stadt Minden ein eilig improvisiertes Startsignal für das Projekt Großveranstaltungshalle am Hauptbahnhof Minden/Westfalen. Die Presse war nur selektiv eingeladen worden. Um 14 Uhr betraten die ersten "Journalisten" das Rathaus.

Wichtigste Nachricht: Kauf des Bahnhofs-Gelände ist sicher!

Das bereits in der ersten Krisen-Sitzung bezüglich der Sanierungs-Erfordernisse der KAMPA-Halle von Kreistagsmitglied Matthias Beier UB-UWG als Neubau-Fläche vorgeschlagene Gelände am Hauptbahnhof Minden/Westfalen wird nun tatsächlich von der Stadt Minden erworben. Der Kauf des Geländes ist die Voraussetzung, um am Hauptbahnhof eine moderne Veranstaltungs- und Kongress-Arena planen und bauen zu können. Für diesen wichtigen Schritt benötigte man leider 2 Jahre, denn seit der ersten Krisen-Sitzung vom 22.9.2014 sind nun bald 2 Jahre verstrichen. So wurde nun offiziell verkündet: "Ein exklusiver Kaufvertrag liegt ausverhandelt vor."

Durch das fleißige Werben und Infornieren wird nun nach zwei Jahren diese große Entwicklungs-Chance ein wichtiges Etappenziel erreichen. Bereits im September 2014 war es Kreistagsmitglied Matthias Beier UB-UWG gelungen, die bereits von der Verwaltung vorgeplante sehr aufwendige Sanierung der KAMPA-Halle in Frage zu stellen und nahezu in letzter Minute zu stoppen. Denn anstelle 6,5 Millionen € in eine aufwendige Sanierung zu vertun, könnte ein schlüsselfertiger Neubau einer Großveranstaltungshalle für 10,7 Millionen € erhältlich sein. (Siehe Info Stadionwelt.de über Gummersbach).

Planungshorizont weiterhin sichtbar, aber enormer Zeitverlust

Eine langwierige Vorschaltung von insgesamt drei Gutachtern, die nunmehr in einer zweiten Etappe arbeiten, brachte einen Zeitverlust von nahezu 2 Jahren. Dazu meint Matthias Beier UB-UWG: "Es war immer wieder mein Vorschlag, dass man die Ist-Werte der KAMPA-Halle einfach rechnerisch um 30 Prozent erhöht. Diese Zahl X, also eine Addition der Hallennutzungen, hätte in wenigen Wochen auf dem Tisch liegen können. Stattdessen ging man einen zeitaufwendigen Umweg, so als ob externe Experten für uns ein Rad neu erfinden müssten."

Ein möglicher Motor und Beschleuniger des Vorhabens könnte die heimische Wirtschaft sein

Die Konstellation Kreis / Stadt / Wirtschaft wird in der von Stadt und Kreis beauftragten Studie als ein sich anbietender Weg beschrieben. Dies würde man üblicherweise "Public Private Partnership" nennen. Warum dies die beauftragten Gutachter so nicht benennen, müßte man diesen bei Gelegenheit einmal nachfragen.

Wie geht es weiter?

Die erste Machbarkeitsstudie wurde exakt einen Tag nach der Bürgermeisterwahl am 14.9.2015 aus dem Versteck geholt. Die drei bekannten Punkte 1.) KAMPA-Halle mit 6,5 Millionen € Sanierungsbedarf 2.) Stadt Minden verlor Stadthalle wegen Sanierungserfordernissen 3.) sich anbietender idealer Neubau-Standort am Hauptbahnhof, waren inzwischen bekannt. Das Gutachter-Ergebnis war somit: Positiv, machbar, empfehlenswert!

Inzwischen steht sogar die Zukunft des Bahnhof Minden/Westfalen auf dem Spiel. Dazu Matthias Beier UB-UWG: "Das Bundesverkehrsministerium möchte die Gleisführung begradigen, womit Minden vom ICE/IC-Fernverkehr abgekoppelt werden würde. Der neue Bundesverkehrswegeplan will eine Umgehungstrasse an Minden vorbei bauen. Somit befindet sich Minden in der Defensive. Die Chance, dass wir durch eine Großveranstaltungshalle die Fahrgastzahlen deutlich erhöhen können, ist enorm wichtig!"
Dies ist somit ein 4. Punkt, den die Gutachter überhaupt nicht kannten und auch nicht wahrgenommen hatten. Nun wurde bekannt, dass die heimische Wirtschaft sich zu einer Projekt-Entwicklungs-AG zusammen finden will. So kann man Hoffnung haben, dass es gelingen wird!

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