Carsten Korfesmeyer will kein fairer Journalist sein / Mindener Tageblatt offenbart seine Linie in News-Magazin

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Das Mindener Tageblatt fingert erneut "Ein Wort zum Monat" von Carsten Korfesmeyer im News-Magazin unter die Bevölkerung, jedoch zu offensichtlich und höchst bedenklich!

Die Fehlleistungen des Mindener Tageblatt mit einer extrem verzerrenden Wahlberichterstattung sind jedem bekannt. Die Frage, wie es mit der so selbst untertitelten "unabhängigen, überparteilichen Zeitung" weitergehen wird, stellen sich alle immer öfter.

Nachdem das MT sein Szene-Magazin "news" bereits mehrfach in politische Sumpfgewässer (wobei der eigentliche Sumpf aber das MT selber ist) einsetzte, ist dem Herausgeber Sven Thomas nun wohl zu heiss um die Ohren geworden.

Während am 29.4.2016 bereits die ersten Exemplare der "news" in der City auslagen, kam es danach in Minden zum Auslieferungs-Stop. Ein Pech für alle Anzeigenkunden, die für Werbefläche bezahlten.

Dazu Matthias Beier UB-UWG: Meine Email an den MT-Redakteur Carsten Korfesmeyer hatte keinen Gedanken daran, dass beim MT eine Panik ausbrechen würde, mit der Folge dass die übliche Auslieferung insbesondere an die Supermarkt-Eingangsbereiche (Edeka, WEZ, Rewe) gestoppt werden würde. Normalerweise hätten seit dem 29.4.2016 überall kistenweise und bergeweise die "news" zum Mitnehmen ausliegen sollen. Jetzt, also bereits bis zum 8.5.2016, ist nirgendwo eine "news" geliefert worden. Nach den ersten Exemplaren, die am 29.4.2016 in der Innenstadt an Shops und Friseure verteilt worden waren, hat offensichtlich der MT-Verleger eine Notbremse gezogen.

Die Email an MT-Redakteur Carsten Korfesmeyer hatte dies aber nicht gefordert! Der nunmehr wiederholte hemdsärmelige Missbrauch des "news-Editorial" zeigt deutlich, dass beim MT keine journalistische faire Berichterstattung gewollt ist.

Sehr peinlich ist dies auch für die SPD, denn "Sandkasten-Freunde" wünscht man sich bestimmt nicht so!

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AN
Carsten.Korfesmeyer (an dessen Email-Adresse bei Mindener Tageblatt)

Datum: Fri, 29 Apr 2016
Betreff: News - schoen dass das nun wirklich jeder weiss

Guten Tag
Herr Korfesmeyer,
das MT ist "journalistisch pleite" !!!
Gruesse, Matthias Beier

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Carsten Korfesmeyer


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Hier als TXT nochmal (unterstrichen wurden hierin einige auffällige Textstellen):

news Magazin

MAI 2016 /// Das Wort zum Monat

Es lebe die Streitkultur

Es passiert mit immer öfter und in allen Lebenslagen, dass andere anderer Meinung sind. Sie finden, dass Bayern verdient Deutscher Meister wird, ich nicht. Sie halten Kochsendungen, das Dschungelcamp und Gerichtsshows für sehenswert, ich nicht. Manche lachen über Witze, die ich nicht verstehe oder sie geben einer Partei ihre Stimme, die ich aus irgendwelchen Gründen nicht unterstütze. Manchmal geigt man mir auch die Meinung. Und gerne geige ich dann auch mal zurück.
Es lebe die Streitkultur! Sie ist es, die unseren Alltag spannend macht. Verschiedene Ansichten reiben sich aneinander, bieten den Anlass für Diskussionen. Wir können uns über Themen aufregen, Dinge für gut oder schlecht halten - und uns sogar die Freiheit nehmen, einfach mal zu schweigen. Wären wir alle immer derselben Meinung, fiele das weg. Die pure Langeweile in allen Lebenslagen wäre die Konsequenz.
So seltsam es ist, aber es ist richtig, dass andere Leute auch anderer Ansicht sind. Das ist das I-Tüpfelchen der Freiheit, das Salz in der Suppe und Ausdruck einer funktionierenden Demokratie. Und deshalb haben andere Meinungen auch immer Respekt verdient, so lange sie begründet sind - und nicht allein dem Zweck dienen, anderen Menschen weh zu tun. Auch eine freie Meinung hat ihre Grenzen.
Wo die sind, ist natürlich immer eine Geschmacksfrage. Und um die zu beantworten, halte ich es mit einer alten Lebensweisheit, die mir sagt, dass man nicht immer alles so eng und bierernst sehen sollte. Politiker geben da in aller Regel ein prima Beispiel ab. Was die alles aushalten, was Comedians, Satiriker und Kabarettisten so über sie verbreiten, ist häufig schon harter Tobak. Aber hat das irgendeinem jemals ersthaft geschadet. Nein. Jedenfalls ist mir kein einziger Fall bekannt. Nehmerqualtäten zu zeigen, macht sogar echt sympathisch. Echt unsympathisch sind mir hingegen die Leute, die gleich bei jedem bisschen beleidigt sind und sich sofort persönlich angegriffen fühlen. Die immer dann, wenn die Mehrheit etwas anderes wollte, wild tobten. Mit solchen habe ich schon im Sandkasten nicht spielen wollen. Das sind die Menschen, die nicht auch mal über sich selbst lachen können. Sie sind Spaßbremsen. Und irgendwie tun die mir sogar richtig leid.
Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Wonnemonat Mai.

Ihr Carsten Korfesmeyer *
Redaktionsleiter

* der gerade von einem Leser heftig kritisiert wurde, diese Kritik zwar nicht teilt, aber dem Kritiker für seine Meinung ganz herzlich dankt.


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